Da ist noch ein blühendes Feld: 2 Hektar mit Rettich, Senf und Buchweizen als Gründünger (mit vielen Kohlweisslingen). So kräftig waren die Pflanzen hier auf dem Sandboden noch nie. Beginnt dasjährliche Ausbringen von Kompost und Lehm buchstäblich Früchte zu tragen? Vor der Herbstbestellung wird alles eingearbeitet- aber jetzt ist es ein Blütenmeer!

Es ist sehr trocken und heiß- wir müssen wieder viel Zeit und Energie verbrauchen, um die Baumschule am Leben zu halten.

Wir haben einige Sonnenblumenfelder- die sehen toll aus und bieten den Insekten späte Nahrung; das ist wichtig bei den hohen Temperaturen, die zur Zeit herrschen. Wenn die Sonnenblumen reif sind, wollen wir sie für´s Hühnerfutter verwenden.

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Die wohl letzten Küken dieses Jahres – allerdings gibt es von 6 Glucken, die auf je 12 – 13 Eiern gesessen haben nur 12 Küken

Im Sommer ist unser langjähriger Zuchthahn ganz plötzlich aus dem Leben gerissen worden – wahrscheinlich bei der Verfolgung einer Henne oder eines Nachwuchshahns. Ein gutes Ende für den Hühnerhofpatriarchen, der schon den Umzug von der alten in die neue Baumschule 2014 mitgemacht hat und auch das nächtliche Fuchsgemetzel überlebt hat – wenn auch mit ausgerissenem Schwanz. 30 seiner Frauen hatten nicht so viel Glück…. Großer Hübscher, so hieß der Althahn, hat einen tollen Job gemacht: Er war freundlich zu Mensch und Henne, zog mit seiner Herde durch die ganze Baumschule und beim Brüten war so gut wie jedes Ei befruchtet.

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Sein Nachfolger ist auch freundlich, aber sein Aktionsradius ist wesentlich kleiner und beim Brüten war nur etwa die Hälfte der Eier befruchtet. Jetzt hat er auch die Hühnermädels aus dem nächsten Stall für sich entdeckt mit dem oben genannten traurigen Ergebnis. Aber wir haben jetzt um die 100 Küken und es werden hoffentlich ein paar prächtige gelbe Asendorfer Goldhähne dabei sein.

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